Es gab Zuwachs: Nachdem wir im November Torsten Müller, ambitionierter Astrofotograf, als neues Mitglied bei uns aufnehmen durften, haben sich im Februar zwei junge Menschen entschlossen, Mitglied in unseren Verein zu werden: Lena Carl, sie ist Physikstudentin mit großem Interesse für Astronomie, und Robert Amborn, Lehrer für Mathematik und Physik. Robert war auf der Suche nach einem Ehrenamt und ist glückerweise bei uns angekommen. Er wird künftig die Schüler-Astro-AG der 5.-8. Klassen betreuen. Die drei neuen Mitglieder bereichern unsere Gemeinschaft und verjüngen unseren Verein enorm. Nach unseren Wünschen zu urteilen: bitte mehr davon.
Wenn Sie sich vorstellen könnten, mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement uns zu unterstützen, kommen Sie einfach zum Schnuppern. Unsere Aufgaben sind vielfältig. Einerseits beschäftigen uns die Themen der Astronomie, andererseits betreuen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsenengruppen. Der persönliche Kontakt zu Jung und Alt macht unseren Verein lebendig.
Den Montagsvortrag im Februar bestritt Torsten Müller mit dem Thema: "Unter Namibias Sternenhimmel - Zwei Jahre Astrofotografie aus der Ferne". Er betreibt mit noch zwei weiteren Astrofotografen seit mehreren Jahren eine Remote-Sternwarte in Namibia. D. h. Er kann von Dresden aus den Sternhimmel beobachten und fotografieren. Dank der außergewöhnlich guten Beobachtungsbedingungen - dunkler Himmel, trockenes Klima und viele klare Nächte - konnten in den letzten zwei Jahren zahlreiche hochwertige Astrofotografien erstellt werden. Sie sind neugierig geworden? Wenn Sie den Vortrag gern hören möchten, dann lassen Sie es uns bitte wissen.
(Foto privat (Torsten Müller)) Bildunterschrift: Mehrere dieser Stationen stehen auf dem Park. Einmalig der klare Sternhimmel, von dem wir nur träumen können.
Die totale Mondfinsternis am 3. März werden wir wohl verpassen, da sie in Europa leider nicht zu sehen ist. Von den Planeten ist Venus und Jupiter am Abendhimmel zu sehen, beide Planeten bieten immer ein dankbares Objekt für den Amateurastronomen. Saturn ist nur noch Anfang März abends kurz zu sehen und wird erst ab Mai wieder, dann in den Morgenstunden, zu sehen sein. Kometenjäger können sich im März auf die Suche nach dem Kometen C/2024 E1 (Wierzchos) machen, welcher nahe bei Aldebaran zu finden ist. Ein wenig Recherche, wo dieser genau zu finden ist, ist jedoch unerlässlich. Mit einer Helligkeit von ca. 8 – 9 Mag ist er nicht mit bloßem Auge, aber schon mit einem guten Fernglas kann man ihn entdecken. Ein weiterer Komet – 24P/Schaumasse - wird den ganzen Monat nahe am Kugelsternhaufen Messier 5 zu finden sein. Am 29. März können wir beobachten, wie der Stern Regulus – der hellste Stern im Sternbild Löwe – um 20:24 Uhr (MESZ) hinter der dunklen Seite des Mondes verschwinden und um 21:29 Uhr (MESZ) wieder auf der anderen Seite des Mondes auftauchen wird.
Einen allzeit sternenklaren Himmel wünscht
Frank Bok
(Foto vom Mond)
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Frühling. Im Namen des Vereins grüßt Sie herzlich
Renate Franz.