Am 25.10.25 fand im Dresdner Rathaus die Ehrenamtsbörse statt. Wir hatten uns angemeldet, denn auch wir suchen Verstärkung für unseren Sternwartenbetrieb. Bei der Vielzahl der Vereine hatten die Besucher eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu betätigen. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass die Besucher unseres Standes uns einmal in der Sternwarte besuchen kommen. Vor Ort kann wesentlich besser unser Anliegen vermittelt werden. Ein Ehrenamt bei uns in der Sternwarte würde u.a. die Vorbereitung und begleitende Betreuung einerseits von Schulklassen bzw. Kindergartengruppen betreffen, die meistens am Vormittag zu uns kommen, und andererseits wären es Erwachsenengruppen, die zu unterschiedlichen Zeiten eintreffen. Astronomische Vorkenntnisse werden nicht benötigt, das schließt aber nicht aus, dass man sich auf diesem Gebiet Wissen aneignen kann. Traun Sie sich, wir freuen uns über Ihr Interesse.
Das Anliegen unseres Vereins ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse an der Astronomie zu wecken, ganz im Sinne unseres Satzungszwecks: "Förderung der Bildung auf dem Gebiet der Astronomie". Deshalb begrüßen wir die Anfragen von Bildungseinrichtungen nach einer möglichen Kooperation mit uns, wobei jede Einrichtungen eigene Vorstellungen und Möglichkeiten hat. Bitte sprechen Sie uns an, um mit uns ein passendes Konzept zu erarbeiten. Wir freuen uns über weitere Kontakte, gern per e-Mail über info@sternwarte-goennsdorf.de oder einem persönlichen Besuch bei uns.
Vortrag : 08.12.2025 um 19:00 Uhr Dr. Gerhard Geipel: Namibia – die zweite Reise
Liebe Leserinnen und Leser, wir wünschen Ihnen eine entspannte, besinnliche Adventszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben.
Im Namen der Vereinsmitglieder grüßt Sie herzlich Renate Franz, Vereinsvorsitzende
Zimtsterne und Glühweinduft „erhellen“ die Dunkelheit und erfreuen die Herzen. Aber es gibt auch in der kalten Jahreszeit einige astronomische Highlight. Der Planet Merkur ist in den Morgenstunden immer noch gut zu beobachten, ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang hat man gute Chancen, den sonnennächsten Planeten zu entdecken. Saturn steht in den Abendstunden hoch am Himmel und schon mit einem besseren Fernglas kann man langsam wieder die Ringe erkennen – nachdem sie aufgrund des scheinbaren Durchlaufs der Erde durch die Equator-Ebene des Saturn für eine Weile nicht sichtbar waren. Abends kann auch der Planet Jupiter und seine ihn umgebenden Galileischen Monde gut sehen – ebenfalls ein dankbares Objekt, selbst mit Ferngläsern.
In den Morgenstunden des 4. Dezember, gegen 4 Uhr, wird der Mond vor dem offenen Sternhaufen der Plejaden (M45) vorbeiziehen. Da der Mond am nächsten Tag Vollmond ist, wird die Helligkeit des Mondes die Plejaden allerdings wohl deutlich überstrahlen, kein ganz so schöner Anblick wie bei vergleichbaren Monddurchgängen eher dieses Jahr.
Nicht zu vergessen seien die Geminiden, welcher im etwa vom 4. Bis 20. Dezember regelmäßig Meteoridenschauer an den Sternehimmel zaubern. Das Maximum kann am 14. Dezember erwartet werden. Der Radiant, also das Sternbild, aus welchem die Meteore scheinbar zu kommen scheinen, ist das namensgebende Sternbild der Zwillinge (lateinisch Gemini). In den vergangenen Jahren konnten im Mittel ca. 150 Meteore pro Stunde beobachtet werden, sicher genug für den einen oder anderen Wunsch.
Einen sternenklaren Himmel und frohe Weihnachten wünschen Renate Franz & Frank Bok